Das Bewahren der Schöpfung ist Grundsatz unseres Handelns. Der „Grüne Gockel“ zertifiziert das Ressourcen schonende Handeln unserer Mitarbeiter. Das Umweltteam plant und dokumentiert dieses.

Schöpfung bewahren - Kirche und Umwelt

Unsere Kirchengemeinde darf sich seit 2008 den "Grünen Gockel" aufs Dach setzen.
Dieses Zertifikat bescheinigt der Gemeinde einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen. Wir setzen damit die Vorgaben unserer Landeskirche um.
Nach außen sichtbar wird dies durch die seit 2008 laufende energetische Sanierung der Gebäude um die Markuskirche . 

Der "Grüne Gockel"

Der "Grüne Gockel" ist ein Umweltmanagement-System für Kirchengemeinden mit dem Ziel, den Leitgedanken "Schöpfung bewahren" in kirchlichen Einrichtungen umzusetzen.
In der "Bayerischen Klimaallianz" vom 11. Januar 2007 hat sich unsere Landeskirche verpflichtet, "dass sie im Klimaschutz mit gutem Beispiel vorangehen will, um so als Vorbild für die Menschen zu wirken." Mit dem "Grünen Gockel" wird umweltbewusstes Handeln im Alltag der Gemeinde kontinuierlich und überprüfbar verbessert.
Die wichtigsten Ergebnisse werden in der Umwelterklärung zusammengefasst.

 

Umweltbilanz und Umweltbildung

In den Einrichtungen unserer Kirchengemeinde entstehen zwangsläufig direkte und indirekte Umweltauswirkungen. Die direkten Umweltauswirkungen sind messbar und werden in der Umweltbilanz festgehalten. Für die wichtigsten Ressourcen werden jährlich Kennzahlen gebildet, um die Entwicklung über die Jahre hinweg zu dokumentieren. Die Kennzahlen sind, gemeinsam mit einer Bewertung der einzelnen Aspekte, eine Grundlage für das Umweltprogramm. Die aktuellen Kennzahlen finden Sie in der Umwelterklärung 2016, die älteren in den Berichten von 2008 bzw. 2012.
Die zweite Säule unserer Umweltarbeit ist die Umweltbildung. Wir beteiligen uns an Umwelt-Aktionen der Landeskirche, dieses Jahr unter dem Motto "Umwelt.Flucht.Unser Beitrag".  Dazu laden wir regelmäßig zu den Schöpfungsandachten "5 vor 12” ein, die aus der Tradition unseres Engagement gegen die Südumgehung beim Waldfriedhof Buckenhof stattfinden. 
 

Umweltarbeit in St. Markus

Im September 2005 beschloss der Kirchenvorstand, die Umweltarbeit nach den Kriterien des "Grünen Gockel" durchzuführen. Die erste Zertifizierung erfolgte 2008, die zweite 2012.
Am 5. Dezember 2016 konnten wir die dritte Zertifizierungsurkunde im Empfang nehmen. Der Auditor konnte sich vor Ort davon überzeugen, dass wir es mit der energetischen Sanierung ernst meinen. Der Grüne Gockel ziert also bis 2020 unseren Kirchenvorraum und das neue Umweltprogramm lässt die Zeit bis dahin nicht langweilig werden.

Das Bild zeigt das strahlende Umweltteam mit dem Auditor Dr. Frank Ziegler.

Thomas Schwarz, Erich Reuther, Hanna Jakubiak, Volker Brase, Ingrid Bock, Bruno Raber, Gerhard Bock (mit Urkunde), Dr. Frank Ziegler, Agnes de Wall (v.l.n.r)

Herzlichen Dank an alle, die ihre Kompetenz und ihre Zeit in die Umweltarbeit eingebracht haben!

Unser Umweltteam freut sich über Mitarbeit. Wir wollen neue Projekte anpacken. Wenn Sie daran mitwirken möchten, sprechen Sie uns einfach an.

Übrigens: Der "Grüne Gockel" als Umweltmanagement der Landeskirche erhielt im Herbst 2012 den Bayerischen Umweltpreis. Diese Auszeichnung ist mit 10.000 € dotiert. Bei der letzten Tagung der Landessynode in Hof sprach die Synodalpräsidentin Dorothea Deneke-Stoll ihre Anerkennung für die ca. 90 Gemeinden aus, die sich bereits am “Grünen Gockel” beteiligen (im Dekanat Erlangen die Gemeinden Bubenreuth, Tennenlohe, Uttenreuth, die Studierendengemeinde und wir in St. Markus).
Auch Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm ging in seiner Rede ausführlich auf die Bewahrung der Schöpfung ein und sagte: “Unser ökologischer Ehrgeiz darf keine Grenzen kennen... Wir als Kirchen haben bei der sozialkulturellen Umorientierung eine Schlüsselrolle, denn unsere Botschaft erreicht nicht nur die Köpfe, sondern auch die Herzen. Und wir können mit unseren Lebensstil vorangehen.”